Lulo Reinhardt Swing Project feat. Melanie Bong (DA)

01.10.2017 (19:30)

 

An der Stadtkirche 1, 64283 Darmstadt

 

Lulo Reinhardt Swing Project feat. Melanie Bong

 

Lulo Reinhardt (g)
Melanie Bong (voc)
Tizian Jost (key)
Uli Krämer (dr)
Harald Becher (b)

 

Lulo Reinhardt (g) Großneffe des legendären Django Reinhardt, begann bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Gitarrespiel und hatte Unterricht bei seinem Vater Bawo. Mit zwölf Jahren trat er mit seinen Cousins im Mike Reinhardt-Sextett im Raum Koblenz auf. 1991 verließ er das Sextett, arbeitete mit Romeo Franz und gründete 1993 mit seinem Vater Bawo und Cousin Degé die Formation I Gitanos. Basierend auf dem Gypsy-Jazz entwickelte die Band einen Stil, der Flamenco, Latin und Música Popular Brasileira integriert. Sie nannten ihren Musikstil Gypsy Goes Latin und waren die erste Sinti-Band in Europa, die nur in der eigenen Sprache Romanes sangen. 
Neben eigenen Projekten spielte er auch mit dem brasilianischen Gitarristen Zezo Ribeiro und der Koblenzer Independent-Band Blackmail. Seit 2010 arbeitete er mit seinem International Latin-Swing Projekt, dem auch der Violinist Daniel Weltlinger, Bassist Harald Becher, Schlagzeuger Uli Krämer und der Keyboarder Sean Mackenzie angehören. 2010 entstand das gleichnamige Album. Sein Album Bawo! (2013) wurde vom NDR als „CD der Woche“ herausgestellt.



Studiert hat Melanie Bong bei einigen der größten und bekanntesten Jazzsängerinnen und Sänger Amerikas. Sheila Jordan, ihre erste und wichtigste Lehrerin, Ex-Frau von Duke Jordan, ist eine der letzten großen Jazzsängerinnen der Generation Charly Parker und Dizzy Gillespie. Auch Andy Bey, eine Jazzlegende, zählte zu ihren Lehrern, wie auch Jay Clayton, die u.a. mit Bobby McFerrin zusammengearbeitet hat. Doch Mark Murphy ist vielleicht der bekannteste Name unter ihren Lehrern. Während ihrer Studienzeit in Graz ergab sich für Melanie die Möglichkeit einer ersten Reise nach New York. Die Metropole faszinierte sie so sehr, dass sie spontan ein Zimmer in Brooklyn mietete, um so viel Zeit wie möglich in der New Yorker Jazzszene zu verbringen. Sie lernte bei Musikern, wie etwa bei dem Bassisten und Exmann Ella Fitzgeralds Ray Brown oder bei Trompetengenie Wynton Marsalis. In dieser Zeit lernte Melanie die brasilianische Pianistin Liliana Bollos, sowie den Gitarristen Fernando Corrêa kennen. Diese Freundschaft erschloss ihr eine neue musikalische Welt.

 

Tizian Jost (key) erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren; weiter lernte er Cello und Orgel. Auch nahm er privaten Unterricht bei Pepsi Auer, Paul Grabowsky und Mal Waldron. Seit seinem Umzug nach München 1985 ist er dort als professioneller Jazzmusiker aktiv. Zuerst hatte er Engagements bei dem Trompeter und Komponisten Franz-David Baumann, als Pianist der Bigband von Harald Rüschenbaum und von 1987 bis 1991 als Hauspianist des Jazzclubs Allotria in der Münchner Türkenstraße. Dort spielte er mit Musikern wie Mark Murphy, Dusko Goykovich, Roman Schwaller, Thomas Stabenow, Tony Lakatos u.a. Von 1987 bis 2000 arbeitete er mit dem Tenorsaxophonisten Günther Klatt zusammen.
Seit 1995 ist er Dozent und seit 2015 Professor im Hauptfach Jazz-Klavier, bis 2008 am Richard-Strauss-Konservatorium, und seitdem – nach Fusion des Konservatoriums mit der Münchner Musikhochschule – an der Hochschule für Musik und Theater München. Zu seinen ehemaligen Schülern und Studenten zählen u.a. Benedikt Jahnel, Chris Gall, Marc Schmolling, Antje Uhle, Andrea Hermenau und Tim Allhoff.

 

Uli Krämer (dr), geboren in Koblenz, begann im Alter von 13 Jahren mit dem Schlagzeug spielen. Seit seinem sechzehnten Lebensjahr ist er aktiv als Musiker tätig. Er studierte 2 Jahre klassische Schlaginstrumente in Köln bei Prof. Christoph Caskel.
Danach nahm er Privatunterricht bei Peter Giger, Trilok Gurtu sowie Gary Chaffee (Leiter Percussion Department Berklee School of Music in Boston ), mit dem er auch einige Workshop-Touren durch Europa organisierte. Seit 2010 Privatunterricht bei Drori Mondlak ( Köln/New York )
Seit 2012 Lehrtätigkeit an der NEW GROOV FACTORY und der Kreismusikschule Rhein-Lahn.
Er spielte und spielt in diversen Jazz-, Rock-, Punk- und Popbands.

 

Harald Becher (b)'
1962 geboren
1977 mit Gitarre- und Bassspiel angefangen.
2000 mit Kontrabass angefangen.
2001 erste CD - Aufnahme mit „Magic Guitars“
2003 Mitglied bei „I Gitanos“, ab diesem Zeitpunkt 
Zusammenarbeit mit Lulo Reinhardt.
2005-2007 mit „Black Cat Bone“ ( Blues und Jazz)
2005-2011 mit „Manos“ ( Flamenco )
seit 2007 mit „Lulo Reinhardt Latin Swing Project“
2012 - 2015 mit „Amaryllis“ ( Klassik )
seit 2015 mit „Giocoso“ ( Klassik / Klezmer )
eit 2015 mit „Gipsy Trio Koblenz“
zudem mit versch. Musikern in diversen Projekten.
Konzerte und Touren in Europa (Frankreich, England, Schottland, Irland, Belgien, Holland, Tschechien, Rumänien, Ukraine, Polen) sowie Nordafrika, USA, Australien und China.

 

 

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