Musikfestival Jazz & Joy vom 16. bis 18. Juni

15.06.2017 21:26 von jazz (Kommentare: 0)

 

Logo Worms Jazz & Joy

 

27. Musikfestival „Worms: Jazz & Joy“ 

 

Das diesjährige Programm von „Worms: Jazz & Joy“ bietet auf fünf Open-Air-Bühnen Konzerterlebnisse von Pop bis Jazz: Während die Sportfreunde Stiller die Stimmung am 16. Juni auf dem Wormser Marktplatz mit Gitarrenpop anheizen, zaubern Matt Bianco & New Cool Collective im Anschluss an die offizielle Eröffnung ein akustisches Feuerwerk aus Jazz, Soul und Pop auf die Bühne am Weckerlingplatz. Jazz-Fans dürfen sich am 17. und 18 Juni außerdem auf weitere internationale Genre-Größen wie Marius Neset, Fred Wesley & The New JB’s oder das Ack van Rooyen Trio freuen. Mit Miller Anderson hat ein Gitarrenvirtuose des Bluesrock sein Kommen zugesagt. Zu den Highlights im Joy-Programm zählen die Auftritte des belgischen Singer-Songwriters Milow sowie des britischen Durchstarters Alex Clare. Perfekt einen sich die Elemente „Jazz“ und „Joy“ wenn die Swing-Party der Veranstaltungsreihe „La Nuit Bohème“ die Goldenen Zwanziger aufleben lässt. Im Rahmenprogramm bereichern das Kinderfest, Jazzgottesdienste und zwei Ausstellungen das Festival. 

 

 

Nationale und internationale Jazzstars zu Gast in Worms

 
Hochkarätig geht es nach dem Eröffnungskonzert am Wochenende weiter: Am Festivalsamstag, 17. Juni, zieht der begnadete Saxofonist Marius Neset seine Hörer ab 20.30 Uhr auf der EWR-Bühne auf dem Platz der Partnerschaft in seinen Bann. Im Quartett beweist der gebürtige Norweger in eigenen Kompositionen und altbewährten Standard-Themen, warum ihm die Zukunft des Jazz gehört. Vorher steht der musikalische Berater des Wormser Festivals Thomas Siffling mit seinem neuen Projekt „Flow“ auf der Bühne (18 Uhr). Der Wahl-Mannheimer kombiniert elektronische und akustische Sounds in einem breiten Fluss entspannender Musik.

 
Ab 21.30 Uhr leben dann auf dem Weckerlingplatz die Goldenen Zwanziger auf: Das Festival und die in der Rhein-Neckar-Region beheimatete Veranstaltungsreihe La Nuit Bohème laden ein, in ausgelassener Atmosphäre im Retro-Stil zu swingen. Im Anschluss an ein exklusives DJ-Set, übernimmt ab 22.30 Uhr Deutschlands erfolgreichste Elektro-/Swing-Band TAPE FIVE die Regie. Das multinationale Musikprojekt hält ein facettenreiches Potpourri aus Swing, Elektro und Jazz bereit.

 
Am Festivalsonntag, 18. Juni, tummeln sich die Jazz-Legenden auf den Open-Air-Bühnen des Wormser Musikfestivals. Mit Ack van Rooyen gibt sich ein Altmeister des Modern Jazz ab 20.30 Uhr auf dem Platz der Partnerschaft die Ehre. Begleitet von Juraj Stanik am Klavier und Frans van Geest am Kontrabass bildet der Trompeter ein virtuoses Trio. Bereits ab 20 Uhr erobern Fred Wesley & The New JB’s den Weckerlingplatz. Der ehemalige Side-Man des „Godfathers of Soul“ James Brown versteht es wie kein Zweiter, die Wurzeln des Funk und die Liebe zum Jazz in sein Posaunenspiel einfließen zu lassen. Schon 2013 begeisterte Wesley das Festivalpublikum mit einem fulminanten Auftritt. Am selben Abend ab 20 Uhr erwartet Liebhaber auf der WZ-Bühne auf dem Schlossplatz große Gitarrenkunst: Miller Anderson gilt als echter Saitenvirtuose des Bluesrock. Mit der Unterstützung seiner Miller Anderson Band präsentiert er versierte Slide-Arbeit und ein effektgeladenes Hörerlebnis.

 

Highlights im Joy-Programm

 
Eine unbeschwerte Melange aus Indie Rock und Gitarrenpop servieren die Sportfreunde Stiller beim Sonderkonzert am Freitagabend (21.15 Uhr) auf der Sparkassen-Bühne auf dem Markplatz: Seit zwanzig Jahren bereichert das bayerische Erfolgstrio nun schon die nationale Musikszene. Egal ob im Fußball-Fieber „54, 74, 90, 2006“, mit verneigender Geste „Applaus, Applaus“ oder schmeichelnden Worten „Ein Kompliment“, die Sportis stehen in allen Lebenslagen für eingängigen Deutsch-Pop zum Mitsingen und Mitfeiern. Das aktuelle Album „Sturm und Stille“ im Gepäck führen sie durch eine prall gefüllte Hitliste.
Zuvor stürmt die deutsche Indie Rock-Band Die Höchste Eisenbahn ab 20 Uhr die Bühne. Verspielte Pop-Songs sowie Texte voller Humor und Melancholie stimmen perfekt in ein verheißungsvolles Abendprogramm ein.
Mit seiner neuaufgelegten Cover-Version des 50-Cent-/Justin Timberlake-Hits „Ayo Technology“ hat sich Jonathan Vandenbroek alias Milow unsterblich gemacht. Den Status als international anerkannter Singer-Songwriter konnte der Solokünstler seitdem mit unzähligen Veröffentlichungen zementieren. Am Samstag präsentiert er auf dem Marktplatz (22.30 Uhr) Auszüge seiner folkig melancholischen Singer-Songwriter-Kunst. Zuvor kommen Soulfans beim Konzert von The James Hunter Six (19.30 Uhr) voll auf ihre Kosten. Nicht umsonst wurde Hunter vom Musikmagazin „MOJO“ als „bester Soulsänger Großbritanniens“ bezeichnet.
Psychedelischen Southern-Rock und Blues hingegen darf man beim Auftritt von DeWolff (22.30 Uhr) auf der kostenlosen RENOLIT-Bühne erwarten. Vintage-Charme, der gewisse Groove in der Musik und eine Instrumentierung, die an Led Zeppelin, Deep Purple oder Black Keys erinnern, sind die unverkennbaren Eigenschaften des Trios.
Afrikanische Rhythmik gepaart mit Jazz-Elementen bietet der Auftritt des in Abidjan geborenen Aly Keïta, der auf der WZ-Bühne (19 Uhr) mit seinem wirbelnden Balafon-Spiel zu begeistern weiß. Energiegeladen geht es dann auch weiter, wenn die Formation um den charismatischen Gitarristen und Sänger HAJAmadagascar (21.30 Uhr) mit Afro-Trance-Music das Publikum in seinen Bann zieht.
Ein Highlight am Sonntag ist der Besuch des britischen Senkrechtstarters Alex Clare (20.30 Uhr), bei dem das Publikum auf dem Marktplatz sicher in Tanzwut verfallen wird. Seinen Chartstürmer-Hit „Too Close“ – ein Beispiel für das unverkennbare Wechselspiel seiner Songs zwischen Soul-Melodien und Dubstep-Rhythmen – hat der Brite sicher mit im Gepäck.
Das Leipziger Soulpop-Duo MALKY bietet vorher um 18 Uhr einen ganz besonderen Sound zwischen 70er-Jahre-Soul-Gala, europäischer Folklore, amerikanischen Field-Recordings und der Las-Vegas-Coolness von Frank Sinatra.

 

Musiker aus St. Albans zu Gast in Worms

 
Der musikalische Austausch mit den Wormser Partnerstädten wird auch 2017 fortgesetzt. Diesmal bereichern unter anderem Musiker aus St. Albans das Festivalprogramm. Die Partnerschaft mit der englischen Stadt besteht seit 1957 und feiert in diesem Jahr ihr 60jähriges Bestehen. „Am Freitagabend dürfen sich die Besucher auf einen „Folk Evening“ mit Musikern aus St. Albans freuen“, verrät David Maier. „Bereits zum dritten Mal bieten wir neben den Konzerten auf dem Markt- und dem Weckerlingplatz, ein zusätzliches Programm auf der RENOLIT-Bühne an, was bisher sehr gut angenommen wurde“, ergänzt Sascha Kaiser. Drei Bands gestalten den „Folk Evening“: Country Cousins (20.30 Uhr), das Trio Said the Maiden (21 Uhr) und das Duo Na-Mara (21.30 Uhr). Daneben sorgen Musiker der Bands auch am Festivalsamstag in der Wormser Innenstadt für Stimmung als Straßenmusikanten. The Zipheads (17.06, 20.30 Uhr) und die Hill Street Blues Band UK (18.06., 13.30 Uhr) aus St. Albans ergänzen außerdem das Festivalprogramm.
„Besonders freut es uns, dass neben den Konzerten auch ein öffentlicher kostenloser Workshop am Festivalsamstag geboten wird“, ergänzt Petra Graen: „Ein Instrumentalworkshop im Wormser, der von der Band Na-Mara geleitet wird und die Teilnehmer mit keltischer Musik bekannt macht.“

 

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

 
Wer „Worms: Jazz & Joy“ kennt, weiß, dass es seinen Besuchern nicht „nur“ hochkarätige Musik bietet: Vor dem Dom können sich die kleinsten Besucher am Festivalwochenende wieder auf dem Kinderfest austoben. In den Wormser Kirchen finden am Sonntag (18. Juni) die längst zur Tradition gewordenen Jazzgottesdienste statt. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgen Gastronomen und Winzer aus der Region. Jazzfans und Kunstinteressierte sollten sich diese beiden Ausstellungen vormerken: Barbara Schauß stellt in der Magnuskirche (Nähe Weckerlingplatz) unter dem Titel „Hagen jazzt“ abstrakte Gemälde aus, die sie vorwiegend in Acrylmischtechnik – mit eingearbeiteter rheinhessischer Erde – und Öltechnik geschaffen hat. Die Vernissage findet am Donnerstag, 15. Juni, um 19 Uhr statt und wird musikalisch von der Band Country Cousins begleitet. Schwarz-Weiß-Fotografien von Rudolf Uhrig sind in der Ausstellung „Jazz-Giganten unserer Zeit“ im Foyer und dem Konferenzraum „Kreiselblick" des Gebäudes der EWR AG (Lutherring 5) zu sehen, darunter Aufnahmen von Sonny Rollins, Herbie Hancock, Michael Bublé oder Gregory Porter. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 11. Juni, um 11 Uhr.

 

| www.jazzandjoy.de

fixcel records - Blind Date with Love, CD mit William Cody Maher und Jochen Seiterle

Jazzfestival Saalfelden 2017

Zurück

Einen Kommentar schreiben