JazzArt Festival Schwäbisch Hall 2018 - Das Programm

17.12.2017 23:04 von jazz (Kommentare: 0)

 

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12. JazzArt Festival Schwäbisch Hall: Programm steht und Vorverkauf läuft

 

Im Rausch der Tiefe – Eintauchen in die Welt des Jazz

 

Vom 14. bis 18. März 2018 kommen dreißig herausragende Musikerinnen und Musiker aus Südafrika, Niederlande, Russland, Ungarn, Norwegen, Italien, Frankreich, Japan, USA und Deutschland nach Schwäbisch Hall. Das Veranstalter-Quartett Jazzclub Schwäbsich Hall, Goethe-Institut, Konzertkreis Triangel und Kulturbüro der Stadt Schwäbisch Hall präsentiert das Festival im prachtvollen Ambiente der barocken Hospitalkirche.

 

Schönheit und Wahrheit steht als Motto über dem Auftakt am Mittwoch, 14. März um 20 Uhr: Mit seinem aktuellen Album „Beauty & Truth“ stellt Joachim Kühn sein neues Trio vor. Mit 73 Jahren erfindet sich der international gefeierte Pianist wieder einmal neu. Vor dem Konzert gibt es ein einführendes Gespräch von Joachim Kühn mit Jazzkritiker Hans Kumpf. Bereits am 9. März zeigt das Kino im Schafstall den Dokumentarfilm „Transmitting“ über Kühns musikalische Reise nach Marokko.

 

Joachim Kühn - Photo: Schindelbeck

 

Joachim Kühn by Frank Schindelbeck Jazzfotografie
 

Am Donnerstag, 15. März um 19 Uhr begegnen sich zwei weltweit agierende Musiker, die ungewöhnliche Klangwelten aus ihren Instrumenten hervorzaubern: der in der Südpfalz lebende U.S.-Pianist Chris Jarrett mit seinen Kompositionen und der deutsche Filigran-Drummer Erwin Ditzner mit seinem lyrischen Schlagwerkspiel. Sie vertreten streckenweise sehr unterschiedliche Positionen und machen daraus kein Geheimnis - kreativ, spannend und unvergesslich. Um 21 Uhr folgt dann ein groovendes Feuerwerk mit Seba Kaapstad. Als der Bassist und Komponist Sebastian Schuster 2013 in Kapstadt studierte, inspirierte ihn die Magie und Energie der südafrikanischen Metropole. In Zoe Modiga und Ndumiso Manana traf er auf musikalisch Seelenverwandte, mit denen er das Projekt Seba Kaapstad formte: ein herrlich leichter, eleganter und frischer Mix aus Jazz und Soul, urbanem HipHop und Rhythm 'n' Blues, gewürzt mit ausgeprägten afrikanischen Einflüssen.

 

Erwin Ditzner und Chris Jarrett by Frank Schindelbeck Jazzfotografie

 

Chris Jarrett und Erwin Ditzner by Frank Schindelbeck Jazzfotografie

 

Am Freitag, 16. März spielt zunächst um 19 Uhr das niederländisch-deutsche Torque Trio. Nahezu alle Kompositionen des aktuellen Albums „Osmosis“ stammen aus der Feder des Pianisten Koen Schalkwijk. Das vielgepriesene klassische Jazztrio mit Mathias Polligkeit am Bass und Antoine Duijkens an den Drums akzentuiert seine neuen Stücke mit dem Einsatz von Glasharfe und Klangschalen.

 
Um 21 Uhr tritt dann das Eva Klesse Quartett auf die Bühne. Die Schlagzeugerin und Komponistin Eva Klesse wird begleitet von Evgeny Ring (Saxophon, Klarinette), Philip Frischkorn (Piano) und Robert Lucaciu (Bass, Cello). Die London Jazz News bezeichnete Eva Klesse schon früh als „aufgehenden Stern am deutschen Jazzhimmel“. Für das Album „Obenland“ vereint sie Musiker unterschiedlicher Herkunft und Charaktere zu detailscharfen Kammerjazz.

 

Am Samstag, 18. März um 19 Uhr gibt es ein Wiedersehen mit dem ungarischen Duo Veronika Harcsa und Bálint Gyémánt. Die Sängerin und der Gitarrist begeisterten mit ihrer einnehmenden Präsenz und Virtuosität bereits das Haller Festivalpublikum. Nun stellen sie das Album „Tell her“ vor. Um 21 Uhr betritt mit dem norwegischen Trompeter Nils Petter Molvaer ein internationales Schwergewicht die Bühne. Mit dem Album „Buoyancy“, was so viel bedeutet wie „Auftrieb“, lockt Molvaer zusammen mit Geir Sundstol (Gitarre), Jo Berger Myhre (Bass) und Erland Dahlen (Drums) in den Rausch der Tiefe: Ausgangspunkt des Albums sind Impressionen beim Tauchen.

 

Am Sonntag, 18. März um 11 Uhr findet in der Kunsthalle Würth ein Konzert mit Marco Ambrosini und Jean-Louis Matinier statt. Die Geschichte der von Ambrosini meisterhaft gespielten „Nyckelharpa“ mit ihren zwölf Resonanzsaiten und der komplexen Spieltastatur reicht bis ins Mittelalter zurück. Jean-Louis Matinier hat das Akkordeon aus seinem üblichen folkloristischen Bezugsrahmen gelöst. Das virtuose französisch-italienische Duo präsentiert das von Barockkomponisten inspirierte Programm „Inventio“.

 

Zum Ausklang des Festivals am Sonntag Abend um 19 Uhr stellt das Shinya Fukumori Trio seine aktuelle CD vor. Der aus Osaka stammende Schlagzeuger und Komponist Shinya Fukumori lernte in München die musikalischen Partner für sein Projekt kennen, den Saxophonist und Klarinettist Matthieu Bordenave und den Pianist Walter Lang.

 

Alle Konzerte finden in der Hospitalkirche statt, mit Ausnahme der Sonntagsmatineé, die in der Kunsthalle Würth zu hören ist. Mehr Infos und Online-Tickets auf der Homepage www.jazzart-hall.de

 

Ticketvorverkauf: Tourist-Information Tel. 0791-751600 und HT-Shop Tel. 0791-404121.
Festivalpass 145,- €, Jazzclub-Mitglieder 130,- €

 

 

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